Deiner Welt der Dekoration – Wo aus Räumen ein Zuhause wird
Dein Zuhause ist weit mehr als nur vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Es ist dein Rückzugsort, deine persönliche Galerie und der Spiegel deiner Seele. Hier entspannst du nach einem langen Arbeitstag, hier feierst du Feste mit Freunden und hier schreibst du deine ganz persönliche Lebensgeschichte. Die Kategorie Deko auf Weitlaeufig.de lädt dich ein, jeden Winkel deines Heims neu zu entdecken und mit Liebe zum Detail zu gestalten. Wir glauben daran, dass die richtige Dekoration nicht nur das Auge erfreut, sondern auch das Wohlbefinden steigert. Es geht nicht darum, einen Katalog zu kopieren, sondern eine Atmosphäre zu schaffen, die dich umarmt, sobald du die Tür öffnest.
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In den folgenden Abschnitten nehmen wir dich mit auf eine Reise durch Stile, Materialien, Farben und Jahreszeiten. Wir zeigen dir, wie du mit kleinen Veränderungen große Wirkungen erzielst und wie du Investitionen tätigst, die dir über Jahre Freude bereiten. Lass dich inspirieren, sei mutig und vor allem: Mach es dir schön.
Die Psychologie des Wohnens: Warum Dekoration glücklich macht
Hast du dich schon einmal gefragt, warum du dich in bestimmten Räumen sofort wohlfühlst, während andere dich kalt lassen? Die Antwort liegt oft in der Dekoration. Farben, Formen und Texturen sprechen unser Unterbewusstsein direkt an. Ein weicher Teppich unter den Füßen signalisiert Sicherheit und Wärme. Warmes Licht beruhigt das Nervensystem. Pflanzen verbinden uns mit der Natur und senken nachweislich das Stresslevel.
Wenn du dein Zuhause dekorierst, betreibst du aktive Selbstfürsorge. Du gestaltest deine Umgebung so, dass sie deine Bedürfnisse erfüllt. Ein aufgeräumter, minimalistisch dekorierter Schreibtisch fördert die Konzentration. Ein üppig mit Kissen ausgestattetes Sofa lädt zum Loslassen ein. Auf Weitlaeufig.de findest du Stücke, die nicht nur Platzhalter sind, sondern echte Stimmungsmacher. Nutze die Kraft der Ästhetik, um deinen Alltag positiv zu beeinflussen.
Jahreszeiten im Wandel: Dekoration im Rhythmus der Natur
Nichts hält ein Zuhause so lebendig wie der Wechsel der Jahreszeiten. Wenn du deine Dekoration saisonal anpasst, bleibst du im Fluss mit der Natur und verhinderst, dass dein Interieur statisch wirkt. Das bedeutet nicht, dass du viermal im Jahr alles neu kaufen musst. Oft reichen der Austausch von Textilien, neue Naturmaterialien oder ein anderes Lichtkonzept.
Der Frühling: Erwachen und Frische
Wenn die Tage länger werden, sehnen wir uns nach Leichtigkeit. Jetzt ist die Zeit, schwere Wolldecken gegen leichtes Leinen oder Baumwolle zu tauschen. Pastelltöne wie Mintgrün, Zartrosa oder ein helles Gelb bringen die Frische der ersten Knospen in dein Wohnzimmer. Vasen spielen jetzt eine Hauptrolle. Ob aus transparentem Glas, das das Sonnenlicht bricht, oder aus zarter Keramik – gefüllt mit Tulpen, Hyazinthen oder Zweigen, holen sie das Leben nach drinnen. Auch Wandbilder können gewechselt werden: Motive mit botanischen Drucken oder abstrakten, hellen Formen unterstreichen den Aufbruch.
Der Sommer: Urlaubsfeeling für daheim
Im Sommer verschwimmen die Grenzen zwischen drinnen und draußen. Deine Deko darf jetzt laut, bunt und fröhlich sein – oder maritim und beruhigend. Materialien wie Rattan, Bast, Seegras und Bambus sind die Stars der Saison. Sie erinnern an Strandbars und ferne Länder. Setze auf Textilien in Blau- und Sandtönen oder wage dich an tropische Muster mit Palmenblättern. Windlichter und Laternen sind im Sommer unverzichtbar. Sie wandern abends mit dir auf den Balkon oder die Terrasse und sorgen für magische Nächte. Ein Tipp: Schalen mit Muscheln oder Treibholz sind kostenlose Deko-Elemente, die du selbst sammeln kannst und die sofort Erinnerungen an das Meer wecken.
Der Herbst: Rückzug und Gemütlichkeit
Wenn es draußen stürmt, wird das Zuhause zur schützenden Höhle. Der Herbst ist die Zeit der Haptik. Samt, Wolle, Cord und Fellimitat kommen zum Einsatz. Die Farbpalette wird tiefer und satter: Rostrot, Senfgelb, Olivgrün und Schokobraun dominieren. Jetzt ist die Zeit für Kerzenarrangements. Gruppiere Blockkerzen in verschiedenen Höhen auf einem Tablett, ergänzt durch Tannenzapfen, Nüsse oder kleine Zierkürbisse. Trockenblumen sind im Herbst eine wunderbare, langlebige Alternative zu Frischblumen. Pampasgras in großen Bodenvasen füllt leere Ecken mit einer weichen, organischen Struktur.
Der Winter: Glanz und Wärme
Im Winter darf es funkeln. Metallische Akzente in Gold, Silber oder Kupfer reflektieren das Kerzenlicht und sorgen für festliche Stimmung. Lichterketten sind nicht nur etwas für den Weihnachtsbaum; drapiert in Glasgefäßen, über Spiegeln oder an Fensterrahmen zaubern sie eine märchenhafte Atmosphäre. Kuscheldecken können jetzt gar nicht dick genug sein. Grobstrick ist hier ein optisches Highlight. In der Winterzeit spielen auch Düfte eine große Rolle. Duftkerzen oder Diffuser mit Noten von Zimt, Orange, Vanille oder Tanne runden das sinnliche Erlebnis ab und machen dein Zuhause zum ultimativen Wohlfühlort.
Raum für Raum: Ein Guide für stilvolles Wohnen
Jeder Raum hat eine andere Funktion und verlangt nach einer anderen dekorativen Herangehensweise. Während im Arbeitszimmer Klarheit herrschen sollte, darf es im Schlafzimmer verträumt zugehen. Hier erfährst du, worauf du achten solltest.
Das Wohnzimmer: Die Bühne des Alltags
Das Wohnzimmer ist meist der größte Raum und das Zentrum des sozialen Lebens. Hier kommen Textilien, Wandgestaltung und Accessoires zusammen. Der Couchtisch ist ein perfekter Ort für ein „Coffee Table Book“, eine schöne Schale und eine Duftkerze – die klassische Dreier-Regel der Dekoration hilft hierbei: Gruppiere immer drei Gegenstände unterschiedlicher Höhe und Form, das wirkt für das Auge besonders harmonisch. Teppiche zonieren den Bereich rund um das Sofa und sorgen für akustische Dämpfung. Trau dich an große Formate; ein zu kleiner Teppich lässt den Raum oft verloren wirken.
Das Schlafzimmer: Die Ruheoase
Hier gilt: Weniger ist mehr. Unruhige Muster oder knallige Farben können den Schlaf stören. Setze auf beruhigende Töne wie Blau, Grau, Beige oder Salbei. Die Bettwäsche ist das wichtigste Deko-Element. Leinenbettwäsche sieht edel und lässig zugleich aus und fühlt sich wunderbar auf der Haut an. Eine Tagesdecke sorgt tagsüber für Ordnung und Hotel-Feeling. Dekokissen runden das Bild ab, sollten aber nicht überhandnehmen, damit du abends nicht erst zehn Minuten lang das Bett freiräumen musst. Verdunkelungsvorhänge aus schwerem Stoff erfüllen nicht nur einen Zweck, sie rahmen das Fenster auch elegant ein und verleihen dem Raum Textur.
Die Küche und das Esszimmer: Genuss für alle Sinne
In der Küche muss Deko auch praktisch sein. Schöne Vorratsgläser, in denen Nudeln, Reis und Gewürze sichtbar sind, wirken dekorativ und ordentlich. Ein massives Holzbrett, das an der Wand lehnt, Keramikkrüge mit Kochlöffeln oder frische Kräuter in hübschen Übertöpfen bringen Leben in die Funktionsküche. Auf dem Esstisch sorgt ein Läufer oder eine Tischdecke für die Basis. Ein zentrales Element, wie eine große Schale oder ein Kerzenständer, genügt oft im Alltag. Wenn Gäste kommen, darfst du mit Platzsets, Stoffservietten und Serviettenringen auftrumpfen. Geschirr ist heute längst Deko-Objekt: Handgetöpferte Teller mit unregelmäßigen Glasuren sind derzeit besonders beliebt.
Das Badezimmer: Dein privates Spa
Verwandle dein Bad von der Nasszelle in einen Wellness-Tempel. Das gelingt am einfachsten mit einheitlichen Textilien. Handtücher und Badematten in einer Farbfamilie bringen sofort Ruhe in den Raum. Entsorge bunte Plastikflaschen und fülle Shampoo und Seife in elegante Spender aus Glas oder Steinzeug um. Ein Badewannenbrett aus Holz bietet Platz für ein Buch und ein Glas Wein. Pflanzen, die eine hohe Luftfeuchtigkeit lieben, wie Farne oder Monsteras, gedeihen hier prächtig und sorgen für Dschungel-Feeling. Körbe aus Seegras dienen als stilvolle Aufbewahrung für Wäsche oder Toilettenpapierrollen.
Stilkunde: Welcher Typ bist du?
Es gibt unzählige Einrichtungsstile. Oft ist der schönste Stil jedoch ein Mix, der genau zu dir passt. Dennoch hilft es, die Grundregeln zu kennen, um sie gekonnt zu brechen. Hier eine Übersicht der beliebtesten Richtungen, die du mit unseren Deko-Artikeln umsetzen kannst.
| Stilrichtung | Hauptmerkmale | Typische Materialien | Passende Deko-Elemente |
|---|---|---|---|
| Skandi (Skandinavisch) | Hell, funktional, gemütlich (Hygge), klare Linien | Helles Holz (Birke, Kiefer), Wolle, Leinen | Grafische Kissen, schlichte Kerzenhalter, weiße Vasen, Felle |
| Boho (Bohemian) | Unkonventionell, weltgewandt, farbenfroh, entspannt | Rattan, Makramee, Bambus, Kelim-Stoffe | Wandbehänge, Pflanzenampeln, Ethno-Teppiche, Bodenkissen, Traumfänger |
| Industrial | Rau, urban, unperfekt, maskulin, Loft-Charakter | Metall (schwarz/rostig), Leder, Beton, Ziegel | Große Bahnhofsuhren, Metallregale, Glühbirnen ohne Schirm, Drahtkörbe |
| Landhaus / Modern Country | Traditionell, charmant, hell, familiär | Massivholz, Leinen, Keramik, Stein | Karierte Stoffe, frische Blumensträuße, Porzellan mit Dekor, Weidenkörbe |
| Minimalismus | Reduziert, ordentlich, „Weniger ist mehr“, Fokus auf Qualität | Glas, Chrom, glatte Oberflächen, Beton | Einzelne Skulpturen, abstrakte Kunst, geometrische Formen, monochrome Farbpaletten |
Wandgestaltung: Mehr als nur Farbe
Weiße Wände sind hell und freundlich, aber oft fehlt ihnen die Persönlichkeit. Deko für die Wand ist der schnellste Weg, einem Raum Charakter zu geben. Bilderwände, auch „Gallery Walls“ genannt, sind ein dauerhafter Trend. Hierbei kombinierst du verschiedene Rahmen und Motive zu einer Gesamtkomposition. Achte darauf, dass entweder die Rahmenfarben oder die Farben der Bilder eine Verbindung zueinander haben, damit es nicht chaotisch wirkt. Posterleisten aus Holz sind eine moderne und günstige Alternative zu schweren Rahmen.
Spiegel sind wahre Wunderwaffen der Dekoration. Sie lassen kleine Räume größer wirken und reflektieren das Licht, was dunkle Ecken aufhellt. Ein großer runder Spiegel über einer Kommode oder ein Ganzkörperspiegel im Flur sind funktionale Statements. Auch Wandregale sind Deko-Elemente. Sie bieten Bühne für deine liebsten Sammlerstücke, kleine Pflanzen oder Bücher. Achte darauf, Regale nicht zu überladen. „Negative Space“, also leerer Raum, ist wichtig, damit das Auge ruhen kann.
Ein weiterer Trend sind textile Wandbehänge. Ein großer Makramee-Wandbehang im Boho-Stil oder ein gewebter Teppich an der Wand bringen Weichheit in den Raum und verbessern zudem die Akustik. Wanduhren erleben ebenfalls ein Comeback – nicht nur um die Zeit abzulesen, sondern als designstarkes Objekt, das eine kahle Wand strukturiert.
Licht als Dekorationselement
Licht ist nicht gleich Licht. In der Welt der Dekoration unterscheiden wir zwischen Grundbeleuchtung, Arbeitsbeleuchtung und Stimmungsbeleuchtung. Während die Deckenlampe für die Grundhelligkeit sorgt, ist es die Stimmungsbeleuchtung, die Atmosphäre schafft. Tischleuchten auf Sideboards, Stehlampen neben dem Lesesessel oder kleine Klemmlampen am Bücherregal schaffen Lichtinseln. Diese Inseln machen einen Raum dreidimensional und gemütlich.
Achte beim Kauf von Leuchtmitteln auf die Farbtemperatur. Für Wohnräume ist Warmweiß (2700 bis 3000 Kelvin) ideal. Kälteres Licht wirkt schnell ungemütlich und erinnert an Büroatmosphäre. Lampenschirme aus Stoff, Papier oder Rattan filtern das Licht und machen es weicher. Wenn du Industrial-Flair magst, sind „Edison-Bulbs“ mit sichtbaren Glühfäden in einem bernsteinfarbenen Glas eine tolle Wahl – sie sind Deko-Objekt und Lichtquelle in einem.
Textilien: Die Verwandlungskünstler
Wenn du Lust auf Veränderung hast, aber kein neues Mobiliar kaufen möchtest, sind Textilien deine besten Freunde. Ein neues Set Kissenhüllen in der Trendfarbe der Saison kann deinem grauen Sofa einen völlig neuen Look verpassen. Plauds und Wohndecken sind nicht nur zum Wärmen da; lässig über eine Stuhllehne oder das Fußende des Bettes geworfen, bringen sie Farbe und Textur ins Spiel.
Teppiche sind das Fundament der Gemütlichkeit. Ein Hochflor-Teppich (Shaggy) wirkt kuschelig und weich, perfekt für das Schlafzimmer oder die Kuschelecke. Kurzflor-Teppiche oder gewebte Modelle sind pflegeleichter und ideal für den Essbereich oder den Flur. Bei Vorhängen hast du die Wahl zwischen transparenten Stores, die Sichtschutz bieten aber Licht durchlassen, und schweren Dekoschals, die den Raum rahmen. Eine Kombination aus beidem wirkt besonders hochwertig und erinnert an luxuriöse Hotelzimmer.
DIY und Nachhaltigkeit: Dekoration mit Werten
Wir bei Weitlaeufig.de beobachten einen wunderbaren Trend hin zu mehr Nachhaltigkeit und Individualität. Deko muss nicht immer fabrikneu sein. Upcycling ist ein großes Thema. Eine alte Vase vom Flohmarkt lässt sich mit einem Gemisch aus Backpulver und Acrylfarbe in ein trendiges Terrakotta-Objekt verwandeln. Aus alten Einmachgläsern werden mit etwas Draht und Sand wunderschöne Windlichter.
Nachhaltige Materialien gewinnen an Bedeutung. Achte auf Zertifikate wie FSC für Holz oder GOTS für Baumwolle. Produkte aus recyceltem Glas oder recyceltem PET (oft bei Outdoor-Teppichen verwendet) schonen Ressourcen und sehen dabei fantastisch aus. Handgemachte Stücke, sei es Keramik oder Flechtwerk, haben eine Seele. Man sieht ihnen an, dass ein Mensch sie gefertigt hat. Diese kleinen Unregelmäßigkeiten machen den Charme aus und geben deinem Zuhause eine einzigartige Note, die man in keinem Möbelhaus „von der Stange“ kaufen kann.
Tischdekoration: Die Kunst des Gastgebens
Ein schön gedeckter Tisch ist ein Zeichen von Wertschätzung gegenüber deinen Gästen – und gegenüber dir selbst. Es muss nicht immer das große Dinner sein. Auch das Sonntagsfrühstück schmeckt besser, wenn der Tisch liebevoll gestaltet ist. Ein Tischläufer bildet die Basis. Darauf platzierst du Geschirr, Gläser und Besteck. Das Herzstück ist das „Centerpiece“. Das kann eine Blumenvase sein, eine Etagere mit Obst oder eine Ansammlung von Kerzen.
Achte darauf, dass die Deko in der Mitte nicht zu hoch ist, damit sich die Gäste noch in die Augen schauen können. Streudeko wie kleine Holzsterne, Blütenblätter oder schöne Steine können das Thema des Abends unterstreichen. Namenskärtchen sind eine kleine Geste mit großer Wirkung – jeder Gast fühlt sich sofort persönlich willkommen und sein Platz ist klar definiert. Experimentiere mit dem Falten von Servietten; schon einfache Techniken können sehr elegant wirken.
Pflanzen als grüne Mitbewohner
Keine Deko-Kategorie wäre vollständig ohne das Thema Pflanzen („Urban Jungle“). Pflanzen sind lebendige Dekoration. Sie verändern sich, wachsen und interagieren mit dem Raumklima. Große Solitärpflanzen wie die Geigenfeige oder die Strelitzie sind skulpturale Elemente, die leere Ecken füllen. Hängepflanzen wie die Efeutute eignen sich hervorragend für Regale oder Ampeln und brechen strenge Linien auf.
Der Übertopf ist dabei genauso wichtig wie die Pflanze selbst. Er ist das Kleid der Pflanze. Korbgeflechte wirken natürlich und boho-mäßig, Keramiktöpfe in Schwarz oder Weiß eher modern und minimalistisch, Töpfe auf kleinen Holzgestellen bringen Mid-Century-Flair. Gruppenbildung ist auch hier das Zauberwort: Ein einzelner kleiner Kaktus auf der Fensterbank wirkt verloren. Eine Gruppe aus drei verschiedenen Kakteen und Sukkulenten in unterschiedlichen Höhen wirkt hingegen als gewolltes Arrangement.
Ordnung als Basis der Dekoration
Es klingt vielleicht paradox, aber Ordnung ist die halbe Dekoration. Die schönsten Accessoires kommen nicht zur Geltung, wenn sie zwischen Alltagschaos untergehen. Schöne Aufbewahrungslösungen sind daher essenzieller Bestandteil unserer Deko-Kategorie. Körbe, Boxen und Schatullen helfen dir, Kleinkram stilvoll verschwinden zu lassen. Ein Korb für Fernbedienungen, eine Schale für Schlüssel im Flur oder Boxen für Fotos im Regal schaffen visuelle Ruhe. Wenn der „Lärm“ des Unordentlichen wegfällt, können deine ausgewählten Deko-Stücke erst richtig strahlen und ihre Wirkung entfalten.
Kleine Veränderungen, große Wirkung
Du musst nicht dein ganzes Leben umkrempeln, um schöner zu wohnen. Fang klein an. Ein neuer Strauß Blumen auf dem Tisch. Ein anderes Bild an der Wand. Eine neue Anordnung der Möbel. Dekoration ist ein Prozess, der nie ganz abgeschlossen ist, und genau das macht den Reiz aus. Dein Zuhause wächst mit dir. Stöbere durch unsere Auswahl auf Weitlaeufig.de, lass dich von den Bildern inspirieren und vertraue auf dein Bauchgefühl. Erlaubt ist, was dir gefällt. Viel Freude beim Entdecken, Gestalten und Genießen deines neuen Wohngefühls.
Häufige Fragen zum Thema Deko
Wie finde ich meinen persönlichen Einrichtungsstil?
Der beste Weg ist das Sammeln von Inspirationen. Nutze Plattformen wie Pinterest oder Instagram und speichere alles ab, was dich spontan anspricht. Nach einer Weile wirst du Muster erkennen: Magst du es eher bunt oder schlicht? Viel Holz oder eher Metall? Diese Schnittmengen ergeben deinen Stil. Oft ist es auch eine Mischung, wie zum Beispiel „Scandi-Boho“. Wichtig ist, dass du dich nicht verkleidest, sondern deinem Geschmack vertraust.
Wie kann ich kleine Räume größer wirken lassen?
Helle Farben an Wänden und Möbeln öffnen den Raum optisch. Nutze Spiegel geschickt, um Licht zu reflektieren und Tiefe zu simulieren. Halte den Boden möglichst frei; Möbel auf schlanken Beinen wirken luftiger als massive Blöcke, die bis zum Boden reichen. Setze auf wenige, aber gezielte Deko-Elemente statt auf viele kleine „Staubfänger“, die den Raum überladen wirken lassen. Vertikale Linien, zum Beispiel durch bodenlange Vorhänge, strecken den Raum in die Höhe.
Welche Dekoration passt zu einem haustierfreundlichen Haushalt?
Bei Haustieren stehen Sicherheit und Pflegeleichtigkeit im Vordergrund. Verzichte auf giftige Pflanzen (viele Listen dazu gibt es online) und sehr zerbrechliche Deko-Objekte in „Wedelhöhe“ oder auf niedrigen Tischen. Teppiche sollten robust und gut zu reinigen sein – Kurzflor oder Sisal sind oft besser als empfindliche Hochflor-Teppiche. Waschbare Kissenbezüge und Decken sind ein Muss. Aber keine Sorge: Auch ein katzenfreundliches Zuhause kann super stylisch sein.
Wie dekoriere ich eine dunkle Ecke im Flur oder Wohnzimmer?
Licht ist hier der erste Schritt. Eine Stehlampe oder eine kleine Tischleuchte auf einem Beistelltisch wirkt Wunder. Wenn keine Steckdose in der Nähe ist, sind moderne Akku-Leuchten eine tolle Lösung. Spiegel können vorhandenes Licht in die Ecke lenken. Helle Möbel oder Accessoires (z.B. eine weiße Vase oder ein Bild mit hellem Passepartout) heben sich vom Schatten ab. Pflanzen, die mit wenig Licht auskommen (wie Bogenhanf oder Zamioculcas), bringen Leben in den Schatten.
Darf man Gold und Silber mischen?
Absolut! Die alte Regel, dass man Edelmetalle nicht mischen darf, ist längst überholt. Der „Mixed Metals“ Trend wirkt sehr modern und lässig. Wichtig ist, dass es gewollt aussieht. Wähle am besten einen dominierenden Ton (z.B. Gold) und setze mit dem anderen (z.B. Silber oder Schwarzstahl) Akzente. Eine Brücke zwischen den Metallen kann ein Element sein, das beide Farben enthält, oder ein neutraler Hintergrund, der beiden Raum gibt.
Wie oft sollte ich meine Deko wechseln?
Dafür gibt es keine feste Regel. Viele Menschen orientieren sich an den Jahreszeiten, um frischen Wind in die Wohnung zu bringen. Andere dekorieren nur zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder Ostern um. Wichtig ist, dass es dir nicht zur Last fällt. Manchmal reicht es schon, die Kissen auf dem Sofa zu tauschen oder die Bilder an der Wand neu zu arrangieren, um ein völlig neues Gefühl zu erzeugen. Höre auf dein Bedürfnis nach Veränderung.
Was sind zeitlose Deko-Klassiker, in die sich eine Investition lohnt?
Klassiker sind Stücke, die unabhängig von Trends funktionieren. Dazu gehören eine hochwertige Glasvase in schlichter Form, ein Kerzenständer aus Silber oder Messing, ein guter Wollplaid in einer neutralen Farbe (Grau, Beige, Creme) und ein Tablett aus Holz oder Metall. Auch Kunstwerke oder limitierte Drucke behalten ihren Wert (emotional und materiell) oft länger als trendige Massenware. Investiere in Dinge, die gut verarbeitet sind und eine Geschichte erzählen.